Mirror nails: Roségoldene Nägel

Ich nutze nun schon seit einigen Monaten UV-Lacke und habe festgestellt, dass man ziemlich viele, tolle Dinge damit anstellen kann.

Ihr habt sicher schon hin und wieder von DEM Trend „mirror nails“ gehört. Nägel, in denen man sich wirklich spiegeln kann. Ich war neugierig, denn ich stehe auf Chrome und nachdem ich gesehen habe, dass es auch eine roségoldene Variante gibt, war es um mich geschehen.

Heute möchte ich euch die Methode zeigen, die ich dafür anwende. Nachfolgend eine Auflistung der Dinge, die ich benutzt habe – es gibt aber in allen möglichen Shops sehr ähnliche Dinge, ihr müsst daher nicht genau das gleiche benutzen wie ich.

Am besten bestellt ihr alles in einem Shop – dann könnt ihr euch die Versandkosten sparen. Qualitativ finde ich die Lacke von Semilack besser als die von Neonail, daher würde ich euch eher den Shop empfehlen.. Aber vielleicht findet ihr ja auch noch etwas besseres!
Falls ihr Tipps zu guten und günstigen UV-Lacken habt: Gerne her damit 🙂

Ihr benötigt

– UV Lampe
– Peel-off Base coat* (UNT Ready for takeoff, 9,63€)
– UV Basecoat (aus Semilac Starterset)
– UV Farblack (Neonails Crazy Merengue, 7,90€   Ι alternativ: Semilac Orange Lollipop, 7,65€ )
– Chrome powder (Neonails Mirror chrome Silber, 6,90€ Ι alternativ: Semilac SemiFlash, 6,35€)
– UV No-whipe top coat (Neonails  Top dry, 8,90€ Ι alternativ: Semilac No whipe, 9,55€)
– UV Top coat* (aus Semilac Starterset)
– Nail cleaner + Zelletten (aus Semilac Starterset)
– Make-up Applikator (z.B. von DM oder einfach einen, den ihr nicht mehr benutzt)

* = Die mit * markierten Dinge sind optional. Ich nutze immer eine Peel-off Base, damit ich den Lack einfach von meinen Fingern wieder ablösen kann – ohne Azeton. Das ist sehr viel schonender für die Nägel.

Außerdem nutze ich einen regulären UV Top Coat und nicht den „No-whipe“ top Coat zum Versiegeln. Ich habe einfach das Gefühl, dass dieser besser hält und ich länger etwas vom Ergebnis habe.

Step 1: Peel-off Basecoat

 Ich trage immer zuerst meine Peel-Off Base auf, damit sich der UV-Lack nachher leicht von den Nägeln löst. Diesen dann einfach 2-3 Minuten durchtrocknen lassen.Wenn ihr den „UV-Effekt“ mögt und der Lack für mehrere Wochen halten soll (ihr ihn dann aber mit Azeton entfernen wollt), überspringt diesen Schritt einfach.

Step 2: Basecoat

 Danach trage ich,  um meine Nägel vor Verfärbungen zu schützen, noch einen klaren Basecoat auf. Diesen trage ich über die Ränder von meiner Peel-off Base auf, damit es länger hält.Haltet danach eure Finger unter die UV-Lampe (Zeit kann variieren, je nach Lack und Lampe). Bei mir dauert es 30 Sekunden.

Step 3: Farblack auftragen

 Tragt danach euren Orange-Ton auf. Das coole an dem Chrome-Pulver ist, dass ihr damit ganz viele verschiedene Farbeffekte erzielen könnt – je nach dem, welche Farbe ihr darunter tragt.Ich werde sicherlich zu den verschiedenen Möglichkeiten auch in naher Zukunft noch einmal einen Beitrag schreiben.
Was ich vorab aber schon sagen kann: Wenn ihr ein silbernes Ergebnis möchtet, tragt einen schwarzen Lack auf.In meinem Fall möchte ich aber einen rossgoldenen Ton und gebe daher „Crazy Merengue“ auf meine Nägel. Danach dürfen meine Nägel wieder für 30 Sekunden in die UV-Disko.

Step 4: „No whipe“ Top coat

Jetzt kommt einer der wichtigsten Schritte: Der „No whipe“ top coat. In der Regel ist UV Lack nach dem Härten in der UV Lampe sehr klebrig – zu klebrig, für das Chrome Pulver. Ihr könntet die Pigmente nicht ordentlich verteilen.Daher ist es besonders wichtig, dass ihr den „No whipe“ top coat auftragt und eure Nägel wieder für 30 Sekunden unter die UV-Lampe legt.

Step 5: Chrome powder

Jetzt kann der Spaß richtig losgehen: Tragt das Chrome-Pulver mit dem Make-up Applikation auf. Ich habe unten auch ein Video eingefügt, weil es so cool ist :)Reibt einfach das Pulver richtig in den leicht klebrigen Top Coat ein und verreibt es solange, bis es richtig schön spiegelt.

 Step 6: Finales versiegeln

Tragt anschließend noch einen klaren Top Coat auf, damit ihr die Pigmente versiegelt.

Und voilà: Fertig sind die Nägel, in denen ihr euch spiegeln könnt. Mit den Nägeln zieht ihr garantiert einige Blicke auf euch 🙂

Hier nun noch das „Zaubervideo“:

Wie gefallen euch die Nägel? Wäre das auch etwas für euch?

Liebe Grüße
eure Lina

Starbucks Getränke

Starbucks: Honey&Almond Chocolate + Lebkuchen Latte

Hi zusammen,

das ganze Jahr habe ich drauf gewartet und jetzt ist es endlich wieder soweit: Weihnachten geht langsam los, es wird kalt draußen und – das wichtigste – bei Starbucks gibt es endlich wieder die Weihnachtsgetränke 🙂

Allerdings sind diese ja schon ziemlich teuer, daher habe ich entschlossen dieses Jahr die leckeren Köstlichkeiten selbst zu machen.

Die Honey & Almond Hot Chocolate schmeckt nach Marzipan, und das mag ich normalerweise überhaupt nicht. Letztes Jahr hab ich mir keine Gedanken darüber gemacht, als ich ihn das erste Mal bestellt hatte – „Almond“ hieß für mich einfach, dass  Nüsse drin sind..  Dafür war ich um so überraschter, wie lecker es ist! Ich könnte darin Baden, so lecker ist es!

Zum Lebkuchen Latte muss man glaube ich nicht viel sagen. Das „MUSS“ in der Weihnachtszeit und unfassbar gut.

Beide sind wirklich super einfach und mit wenigen, günstigen Zutaten nach zu machen. Und so gehts:


Honey & Almond Hot Chocolate

Zutaten:

– 1 Glas Milch
– 1 TL Honig
– 1 TL Backkakao (ungesüßt)
– Mandel-Sirup (gibt es von „Moinin“ für 3€ bei Edeka, Metro etc.)
– Sprühsahne
– Schokosoße zum Verziehren

How to:

1) Milch mit Honig und Kakao in einen Topf geben und alles gut erhitzen.
2) In eine Tasse umfüllen und das Mandel-Sirup hinzu geben.
3) Sprühsahne drauf, mit ein wenig Honig und Schokosoße verzieren – FERTIG!


Lebkuchen Latte

Zutaten:

– 1 Glas Milch
– 1 TL Honig
– 1/2 TL Lebkuchengewürz
– Lebkuchen-Sirup (gibt es von „Moinin“ für 3€ bei Edeka, Metro etc.)
– Sprühsahne
– Lebkuchen zum Verziehren

How to:

1) Milch mit Lebkuchengewürz und Honig in einen Topf geben und alles gut erhitzen.
2) In eine Tasse umfüllen und das Lebkuchen-Sirup hinzu geben.
3) Sprühsahne drauf, mit ein paar Lebkuchen Streuseln verzieren – FERTIG

War das nicht super leicht? Für beide Rezepte braucht ihr weniger als 5 Minuten inklusive aufräumen. Da stehe ich manchmal länger bei Starbucks in der Schlange.

Der Vorteil ist außerdem, dass ihr das Rezept individuell anpassen könnt. Wer keine Sahne mag, lässt diese einfach weg – ihr könnt als Veganer statt normaler Milch auch Soja- oder Mandelmilch nehmen und beliebig viel Sirup und Gewürze in euer Getränk geben. Eurem Geschmack sind dabei keine Grenzen gesetzt!

Die Live-Zubereitung seht ihr hier:

Ich hoffe mein kleiner Rezept-Tipp hat euch gefallen. Was sind eure liebsten Getränke im Winter?

Viele Grüße,
eure Lina

cupcake

Süßes Geschenk für Babys: Cupcakes aus Bodies (DIY)

Hi ihr fleißigen Blogleser 🙂

Vor einiger Zeit habe ich erfahren, das meine beste Freundin aus dem Kindergarten schwanger ist. Und das mittlerweile schon soweit, das das Kind jetzt jede Sekunde das Licht der Welt erblicken kann.

Meine Mama und ich haben für Sie und das Baby (es wird übrigens ein Mädchen) nun etwas süßes gebastelt. Und zwar bekommt Sie – wie ihr oben im Bild schon sehen könnt, Cupcakes! Aber natürlich keine zum Essen sondern ganz praktische, die das Baby anziehen kann.

Wie ihr die Cupcakes aus den Baby-Bodies herstellen könnt, habe ich für euch in einem Foto-Totorial festgehalten.

Was ihr benötigt:
– 4 Bodies
– 2 Paar Socken in rot oder zumindest mit rotem Zehenteil (als Kirsche)
– Eine Cupcake Box / Verpackung

Die Box habe ich aus einem Cupcake Laden in der Nähe erstanden, ihr könnt so etwas aber auch im Internet bestellen (z.B. hier bei „meincupcake.de“). Ansonsten könntet ihr eine solche Box aber auch selbst basteln.


Schritt 1) Alles zurecht legenLegt euch erst einmal alles zurecht. Für die „Kirsche“ haben wir oben in die Socke eine Bommel hineingesteckt, damit die Kirsche auch schön rund wird. Ihr könnt aber auch einfach ein bisschen Zeitungspapier zerknüllen.
image
Schritt 2) Falten

Die Ärmel werden eingeklappt und dann etwa ein drittel des Bodies eingeschlagen. Dabei ist es egal ob ihr kurzärmelige oder langärmelige Bodies nehmt – es geht beides.Danach von der anderen Seite umklappen, allerdings nicht bis komplett zur rechten Seite. Lasst hier noch ein paar cm Platz. Legt danach die Socke in die Mitte, so das das Zehenende der Socke auf der rechten Seite liegt.
imageSchritt 3) Einrollen

Danach rollt ihr den gefallteten Bodie um die Socke herum. Achtet dabei darauf das ihr es „locker“ macht und auch ein paar „Falten“ mit einbaut – so sieht es nachher echter aus.

imageSchritt 4) Das Muffinförmchen

Wenn ihr euren Cupcake soweit fertig habt, stülpt ihr von unten das Ende der Socke über. Danach sollte eigentlich alles soweit fixiert sein. Jetzt könnt ihr euch noch alles ein wenig „zurechtzupfen“ bis ihr mit dem Ergebnis zufrieden seid.

Fertig 🙂

War doch kinderleicht und sieht zuckersüß aus! Hier seht ihr noch mal das Endergebnis:cupcake_bodyIch bin in jedem Fall zufrieden und mir ganz sicher, dass meine Freundin sich auch sehr darüber freuen wird. Cupcakes in jeder Form sind aber auch einfach zum Anbeißen.

Hoffentlich gefallen die süßen Teile euch genauso gut wie mir.

Bis bald,
Lina

Minnie Torte

Motivtorte für Anfänger #1: Wunderkuchen Rezept

 kuchen_2

Hi ihr lieben!

Ich habe mich zum Geburtstag meiner Nichte das erste mal an eine Motivtorte gewagt, „Minnie Maus“ musste es sein und anfangs war ich mir nicht ganz sicher, ob ich es hinbekomme, dass man es nachher auch essen kann. Eigentlich bin ich schon immer total fasziniert gewesen, was man tolles aus Torten zaubern kann und verfolge daher schon lange einige Youtuber, Blogger und Backprofis um mir die passenden Tipps zu holen.

Nachdem ich dann sehr lange recherchiert und die besten Tipps und Rezepte gesammelt hatte, ging es dann los ans Werk.
Für eine solche Motivtorte solltet ihr mindestens 2 Tage Zeit einplanen, was es eigentlich aber auch viel einfacher macht. Am ersten Tag habe ich den Kuchen gebacken und die Ganache (das ist die Creme für den Kuchen) hergestellt und am nächsten Tag dann alles zusammengesetzt und dekoriert.

In meinem ersten Teil der Reihe geht es um das Rezept des Kuchens. Hier habe ich das Wunderkuchen Rezept genommen, eine Art lockerer Biscuitteig der sich für mehrstöckige Torten einfach sehr gut eignet und extrem wandelbar ist.
Der Vorteil hier ist nämlich, dass ihr 200 ml Flüssigkeit in den Teig gebt – hier ist euch überlassen, ob dies Saft, Baileys, Eierlikör, Milch, Cola, Fanta, Kaffee oder ein sonstiges Lieblingsgetränk von euch ist.
Je nach dem erhält der Kuchen natürlich einen ganz eignen Geschmack.

Ihr braucht für den Wunderkuchen

* 300g Mehl
* Prise Salz
* 200ml Flüssigkeit, ich habe Milch genommen – ihr könnt auch Saft, Baileys etc nehmen
* 200g Zucker
* 200ml Öl
* 4 Eier
* 1 Pck. Vanillezucker
* 1 Pck Backpulver

kuchenWas müsst ihr tun?

1) Gebt die Eier, den Zucker und den Vanillezucker in eine Rührschüssel und schlagt das ganze mindestens 5 Minuten bei höchster Stufe auf. Die Masse sollte mindestens das doppelte Volumen annehmen wie zuvor. Je länger ihr den Teig aufschlagt, desto fluffiger wird er.
2) Gebt danach langsam das Öl und die Flüssigkeit dazu
3) Nun das Mehl mit dem Backupulver vermischen und Esslöffelweise unter den Teig geben

4) Backt das ganze in einer nicht gefetteten Springform (das hat den Grund, das der Kuchen sonst nicht richtig aufgeht weil er an den Seiten keinen Halt findet zum „raufklettern) bei 160°C, Ober- und Unterhitze ungefähr 45 Minuten lang.

Fertig ist euer Wunderkuchen. Wenn ihr ihn nicht als Motivtorte nutzen wollt, könnt ihr das Rezept natürlich auch noch abwandeln und zum Beispiel Früchte dazu geben.

Im nächsten Teil erkläre ich euch dann, wie ihr die Ganache und die Füllung der Torte herstellen könnt.

Für alle die sich das noch einmal genauer ansehen wollen habe ich ein Video gedreht:

Ich hoffe ihr habt Spaß beim Ausprobieren des Rezeptes!

Viele Grüße
eure Lina